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Grüne Kreistagsfraktion Düren 
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Forderungen der Studierenden sind berechtigt

"Wir GRÜNE unterstützen die Forderungen der Studierenden in Aachen und Jülich nach besseren Studienbedingungen und Abschaffung der Studiengebühren ausdrücklich. Gerade bei uns in der Region gibt es viele junge Menschen aus sozial benachteiligten Familien, aus kinderreichen Familien, die durch die Studiengebühren von der Aufnahme eines Studiums abgeschreckt und so um ihre besseren Zukunftschancen gebracht werden", so Gudrun Zentis, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag.

„Das Versprechen der schwarz-gelben Landesregierung, durch die Erhebung von Studiengebühren eine bessere Lehre zu erreichen wurde kaum irgendwo eingelöst. Überfüllte Hörsäle sind in vielen Studiengängen der Normalzustand. Daran hat sich seit Einführung der Studiengebühren nichts geändert“, so Zentis weiter.

Das Angebot für die Studierenden ihr Studium durch Kreditaufnahme zu finanzieren ist risikobehaftet und belastet die jungen Absolventen in der nicht minder einfachen Lebensphase von Berufseinstieg und Familiengründung. Bafögleistungen stehen nicht vielen zu und die Höhe der Zahlungen ist zudem noch abhängig vom guten Leistungsnachweis des Studierenden. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind gute Nebenjobs für die Studierenden Mangelware, zudem zeitlich kaum vereinbar mit einem schnellen Abschluss bei den überfrachteten Lehrplänen der Bachelor- und Masterstudiengänge.

Dr. Ruth Seidl, hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion ergänzt: "Bildung ist eine öffentliche Aufgabe. Wir haben deshalb im Landtag nicht nur einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Studiengebühren eingebracht, sondern gleichzeitig auch beantragt, den Hochschulen 100 Mio. Euro zusätzlich für die Verbesserung der Lehre zur Verfügung zu stellen."