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Ortsverband Düren 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

20 Jahre nach Tschernobyl (2006)

Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl die bislang größte Katastrophe bei der zivilen Nutzung der Kernkraft durch die Tausende Menschen infolge radioaktiver Bestrahlung den Tod fanden und noch viel mehr bleibende gesundheitliche Schäden erlitten. Ein großer Umkreis um das ehemalige Kraftwerkgelände wird für Generationen nur unter Lebensgefahr zu betreten sein.

Die Grüne Jugend möchte sich gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen 20 Jahre nach dem Unglück auch in Düren am Gedenken beteiligen und gegen Vergessen und Verdrängen der fortbestehenden Risiken eintreten. Deshalb veranstalten wir am Samstag, dem 29.4. ab 10 Uhr in der Dürener Fußgängerzone (Kölnstraße) eine Aktion, bei jeder die Möglichkeit haben soll durch Entzündung eines Grablichts ein Zeichen der Trauer um die Opfer und der Ablehnung der risikobehafteten Atomkraft zu setzen.
Darüber hinaus kann man sich eingehend über die Gefahren der Atomenergie und das Grüne Konzept einer alternativen Energiepolitik informieren.


Ausstellung: Am 26. April 1986 explodierte das Restrisiko der Atomtechnologie. Es war nicht nur der GAU für die Menschen in der Ukraine und Weißrussland, deren Gesundheit und Lebenswelt zerstört wurden. Es war auch der GAU für jenen Machbarkeitswahn, der die Risiken der Atomenergie immer wieder herunter geredet und geleugnet hatte – bis die Strahlenwolke in den Tagen nach Tschernobyl Europa überzog.
20 Jahre nach Tschernobyl ist das Thema Atomkraft immer noch nicht vom Tisch. Neue Mythen kursieren: der Mythos einer Renaissance der Kernenergie und der Mythos von den sicheren Atomkraftwerken der dritten und vierten Generation. Solche Mythen sind gefährlich, sie verstellen den Blick auf die Wirklichkeit.
Wir brauchen eine Welt ohne Atomkraft und müssen deshalb all unser Know-how, unsere Kreativität in Strategien der Effizienz, des Einsparens und in alternative Energien setzen. Die endlose Katastrophe von Tschernobyl muss uns antreiben, das Mögliche Realität werden zu lassen. Atomkraft – Nein danke! Nie wieder Tschernobyl. Deshalb machen die Dürener Grünen eine Plakatausstellung in der Kölnstrasse, z.B. am Samstag, dem 29.4.06.

Davor schrieben wir hier am 21.4.06:

Sehr geehrte Damen und Herren,
in wenigen Tagen jährt sich zum 20. Mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Dieser Jahrestag ist für uns GRÜNE deshalb von großer Bedeutung. Er hat auch erhebliche Symbolkraft angesichts der von der
Atomlobby betriebenen Versuchen den Atomausstieg zu vereiteln. Mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen gedenken wir der zahlreichen Todesopfer dieser Tragoedie und all jener, die noch heute an den Folgen
leiden. Und wir führen die Debatte um die Risiken der Atomkraft. Aus diesem Grund möchten wir Sie auf diesem Wege nochmal gebündelt Infos über die wichtigsten Aktivitäten und Initiativen aus GRÜNER
Sicht geben:

*GRÜNER Kinospot*
Eine Woche lang läuft in 560 Kinos (= 14.000 Vorstellungen) unser Kinospot zum Thema Tschernobyl.

*GRÜNE Infos im Netz*
Die GRÜNE Bundestagsfraktion hat ein Themenspecial zu Tschernobyl im Internet eingerichtet, dass Sie auch als Link auf www.gruene.de finden. Dort finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema. Desweiteren gibt es zwei Flugblätter zum Thema Energie/Tschernobyl, das Flugblatt der GRÜNEN Fraktion zum Energiegipfel der Bundesregierung und das Flugblatt des Bundesverbandes zum Kinofilm "Die Wolke":
www.gruene-partei.de

*Atombroschüre der GRÜNEN Jugend*
Der Bundesverband der GRÜNEN Jugend hat eine eigene Broschüre zum Zhema Atom herausgebracht, die in einer zweiten Auflage noch vorrätig ist:
www.gruene-jugend.de

*Faltblatt der GRÜENEN Bundestagsfraktion*
Die GRÜNE Bundestagsfraktion bietet online und in Printfassung ein Flugblatt zum Thema Atom an. Infos hier: www.gruene-bundestag.de

*Plakat Atombande stoppen*
Der Bundesverband bietet ein Plakat zum Thema "Atom-Rollback der CDU"an.

*Die wahren Folgen von Tschernbobyl*
Die GRÜNE Europafraktion hat eine Studie veröffentlicht, dass die wahren Folgen von Tschernobyl viel verheerender waren und sind als offizielle Stellen dies einräumen. Diese können Sie kostenlos laden (englischsprachig): www.greens-efa.org

Die deutsche Zusammenfassung: gibts hier

*Aktionsseite zum Atomausstieg*
Auf der Aktionsseite www.ausgestrahlt.de mehrerer NGOs finden sich umfassende Dossiers zum Thema Tschernobyl und Atom sowie viele Programmhinweise über Medienberichte rund um den 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe.

*1 Million Unterschriften gegen die Atomkraft*
Schon über 300.000 BürgerInnen aus der EU haben mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die Atomkraft gesetzt. Auch Sie können unterzeichnen:
www.million-against-nuclear.net
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Es begann eine neue Zeitrechnung!
Es begann eine neue Zeitrechnung! Zoom

Ausstellung in der Kölnstraße
Ausstellung in der Kölnstraße Zoom

Unser Team vom KV Düren
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Christa van Endern und Christoph Barzen
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Lieber nicht für Atomstrom!
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