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Ortsverband Düren 
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Baumschutz

Leserbrief zum Artikel am 25 Mai 2007 in den Dürener Nachrichten: "Wer sägt, muss Strafe zahlen."

Sie schreiben, in Düren wären die Bäume durch eine Satzung geschützt, in Niederzier nicht.

Wir in Düren haben die Satzung, aber diese Satzung ist nur für die Bürger da, - nur die Bürger müssen sich daran halten.

Die Dürener Stadtverwaltung kümmert es weniger. Sie entfernt die Bäume, wie Sie will. Schnell werden die Bäume von Grünflächenamt als krank aus gemacht. Es wurden vor 2 Jahren viele Bäume im Satellitenviertel gefällt, neulich auf der Marinestr. und an vielen anderen Plätzen in der Stadt.

Man kann oft garnicht nachvollziehen, warum Sie es tun. Der krasseste Fall war die Bäumefällung in Birkesdorf/ Kopernikustrasse. Am 8. März 2006 wurde ein Bäumefällantrag an den DSB geschickt und dieser wurde am gleichen Tag geprüft und genehmigt. Die Bäume wurden kurzerhand als krank ausgemacht.
An 2 Bäumen wurde 80% Totholze deklariert und an weiteren 3 Bäumen wurde der Wuchs und Habitus bemängelt. Der von der Bewohner eingeschalteter Gutachter, Diplom Biologe Reinatz & Schalg kam zu anderen Ergebnissen. Die Bäume waren alle in Ordnung. Wenn die Bäumfällung im Intersee der Investoren ist, dann spielt die Satzung für die Stadtverwaltung keine Rolle, so hat man den Eindruck.

Die beste Satzung nutzt nur, wenn die Bürger sich wehren. Die Bürger der Kopernikusstrasse haben sich gewehrt und der Fall liegt nun beim Petitionsausschuss im Landtag Düsseldorf. Ich wünsche den Bürgern in Niederzier viel Erfolg mit Ihrem Begehren.



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