Neues Verwaltungsgebäude (April08)
| Düren, 22.04.08: Anfrage zum Bau des Kreishauses D Sehr geehrter Herr Bürgermeister Larue! Der Presse ist zu entnehmen, dass der Kreis Düren ein „Haus D“ an der Bismarckstraße bauen will. Darin soll auch Platz für eine Mensa für Dürener Schulen vorgesehen sein. Wir bitten Sie, in der nächsten Sitzung des Rates folgende Fragen zu beantworten? 1) Welche Absprachen gibt es bisher zwischen Stadt und Kreis diesbezüglich? 2) Was kostet die Stadt diese Maßnahme langfristig, z.B. an Miete etc.? 3) Ist die Stadt darüber informiert, dass in diesem Neubau auch Räume für die Auslagerung des Sozialamtes der Stadt Düren vorgesehen sind? 4) Gibt es bei der Stadt entsprechende Umzugspläne? Mit freundlichen Grüßen Verena Schloemer, Fraktionsvorsitzende Wir fügen Ihnen dazu nun als Information eine Pressemitteilung der Kreistagsfraktion an: Spelthahn will Verwaltungsgebäude an der Bismarckstraße in nicht-öffentlicher Sitzung beschließen lassen Krischer: "Der dubiose Millionen-Deal um ’Haus C’ lässt grüßen" Am 29. April soll der Kreisausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung nach dem Willen von Landrat Spelthahn beschließen, dass an der Bismarckstraße ein weiteres Verwaltungsgebäude ("Haus D") errichtet werden soll. Oliver Krischer, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag dazu: "Nun ist die Katze aus dem Sack: Nach seinen kläglich gescheiterten Hotelplänen auf dem Gelände des früheren City-Bades an der Bismarckstraße will Landrat Spelthahn nun dort ein weiteres Verwaltungsgebäude errichten ("Haus D"). Es müssen also wieder die SteuerzahlerInnen für die Selbstdarstellung des Landrates in Glas und Beton aufkommen. Statt in Düren leerstehenden Büroraum zu nutzen, muss es wieder ein neuer Prachtbau sein. Allem Anschein sollen nicht einmal Alternativkonzepte in Betracht gezogen werden. Das ist nur noch zynisch angesichts kommunaler Nothaushalte und Haushaltssicherungskonzepte im Kreis Düren. Offensichtlich fürchtet Spelthahn die öffentliche Diskussion, denn warum sonst soll die Grundsatz-Entscheidung über ein solches Bauprojekt in nicht-öffentlicher Sitzung fallen. Er ahnt wohl, zu gut sind bei vielen Menschen noch die dubiosen Umstände eines Millionen-Deals in Erinnerung, mit denen vor nicht einmal vier Jahren das "Haus C" errichtet wurde. Und auch jetzt scheinen auch wieder Investoren im Spiel zu sein, die das Gebäude errichten und dem Kreis langfristig vermieten sollen. Haus C lässt grüßen." |

zurück