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Ortsverband Düren 
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Tempo 30 in Scharnhorststraße abgelehnt (Sept.09)

Pressemitteilung zum Thema Tempo 30 in der Scharnhorststraße

Schon vor der Erneuerung und Neugestaltung der Straße forderten die Anwohner die Einführung einer Tempo-30-Zone in der Scharnhorststraße. Damals hatte sich vor allem die Dürener Kreisbahn gegen diese Geschwindigkeitsbeschränkung ausgesprochen. Nach einem schweren Verkehrsunfall Mitte Mai wurde die Forderung nach Tempo 30 wieder aktuell. Die Dürener Grünen fordern seit Mai, Tempo 30 in der Scharhorststraße einzuführen.

Die Grünen halten es für dringend erforderlich, in der stark frequentierten Scharnhorststraße jetzt Tempo 30 einzuführen. Beispielsweise in Hamburg ging in Tempo 30-Zonen die Zahl der Schwerverletzten um 37 Prozent, in Münster sogar um 72 Prozent zurück. Warum das so ist, liegt auf der Hand: Je langsamer ein Auto fährt, desto kürzer ist der Anhalteweg - die Summe aus Reaktions- und Bremsweg: Bei 50 km/h beträgt der Anhalteweg fast 28 Meter. Bei Tempo 30 kann ein Auto dagegen schon nach 13 Metern stehen. Die Wucht des Aufpralls steigt überdies im Quadrat der Geschwindigkeit. Die Folge: Bei Tempo 50 enden acht von zehn Unfällen mit FußgängerInnen tödlich. Bei Tempo 30 sterben zwei bis drei von zehn Angefahrenen.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Georg Schmitz: „Die CDU hat einen Beschluss zu diesem Thema vor der Kommunalwahl geschickter Weise mit fadenscheinigen Erklärungen verschoben, was ich damals bereits als wahltaktische Maßnahme bewertet habe. Nun kam es im Bau – und Verkehrsausschuss am Dienstag zum Schwur. Und es kam was zu erwarten war: Die CDU stimmte gegen Tempo 30 in der Scharnhorststraße und hofft nun wohl, dass man dies in der Straße bis zur nächsten Wahl wieder vergessen hat“.



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