Kein Platz für Skater in der City (Juli 2010)
| Pünktlich zur Sommerpause kommt die alljährliche Diskussion über zu laute und Müll produzierende Jugendliche rund um die Annakirche. Natürlich ist es nicht hinnehmbar, wenn jeden Morgen der Ahrweilerplatz voller Müll liegt. Natürlich ist der Geräuschpegel von Gruppen, die sich auf dem Platz treffen, oft enorm und auch das Skaten über die Steinmauern macht entsprechenden Lärm. Unverständlich ist für die Grünen in der Stadt Düren allerdings, mit welchen Mitteln versucht wird, das Problem zu lösen. Nächtliche Störungen verursachen nicht alleine die Jugendlichen vor dem Papst- Johannes Haus, sondern auch die zahlreichen Gastronomiebesucher. Dies ist bei den Temperaturen in diesem Sommer sicher ein besonderes Problem und bestenfalls durch mehr Kontrollen des Ordnungsamtes zu mildern. Die Müllsituation am Ahrweilerplatz kann durch das Aufstellen weiterer Abfallbehälter sicher eingedämmt werden. Dass aber nun Stahlbügel auf den Mauern das Skaten dort verhindern sollen, ist nicht hinnehmbar. Jugendliche haben in der Dürener Innenstadt gar keine Ausweichmöglichkeiten! Sie werden alternativlos verdrängt. Verena Schloemer, Fraktionssprecherin der Grünen im Stadtrat hierzu: “Wir Grüne machen seit Jahren auf die mangelnden Freiräume für Jugendliche in der Innenstadt aufmerksam und fordern, endlich attraktive Treffpunkte für Jugendliche zu schaffen. Um die Situation für alle Beteiligten tragbar zu lösen, sollte in einem konstruktiven Diskussionsprozess eine zeitliche Begrenzung des Skatens auf dem Ahrweilerplatz erreicht werden." Bruno Voß, stellv. Jugendhilfeausschussvorsitzender der Grünen: “Unser Vorschlag, eine Alternative für Skater im Langemarckpark zu schaffen, wurde von der CDU abgelehnt. Wir fordern jetzt von den Restmitteln dort eine Skateranlage zu bauen.“ Einen entsprechenden Antrag werden die Grünen nach der Sommerpause einbringen. Video von dem umstittenen Platz: http://www.youtube.com/watch?v=sbQNDhU5PAo |

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