Mobilitätsmanagement (Aug.2010)
| Wir beschäftigen und in Düren auch mit dem Thema betriebliches Mobilitätsmanagement. An dieser Stelle soll eine Material- und Informationssammlung dazu entstehen. 28.08.2010: Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben den Antrag „Städtisches Mobilitätsmanagement“ gestellt. Zur Mitteilungsvorlage 2010-0111 nehmen wir Stellung: Die GRÜNE Fraktion hat den Beschlussvorschlag eingebracht: „Die Verwaltung wird beauftragt, ein städtisches Mobilitätsmanagement zu entwickeln, um so die Umweltauswirkungen der Mobilität durch städtisches Handeln (einschließlich des Berufsverkehrs der MitarbeiterInnen) zu reduzieren und Mobilitätskosten der Stadt langfristig zu senken.“ Die Verwaltung schreibt dazu: Wie in der Mitteilungsvorlage 2008-0071 „Ergebnisse der Luftqualitätsmessungen 2009 in Düren und das daraus resultierende weitere Vorgehen“ mitgeteilt, ist die Bezirksregierung Köln durch europäische Vorgaben sowie durch Festlegungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz und der 22. BImSchV (Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft) verpflichtet, einen Luftreinhalteplan für das Stadtgebiet Düren aufzustellen. Die erste Projektgruppensitzung hat hierzu am 31.05.2010 im Rathaus der Stadt Düren stattgefunden. Im Zuge der Erstellung des Luftreinhalteplanes für die Stadt Düren wird als eine von vielen Maßnahmen für die Luftreinhaltung auch ein städtisches Mobilitätsmanagement geprüft und diskutiert werden. Ob es im Luftreinhalteplan der Stadt Düren letztendlich Berücksichtigung findet und welche der genannten Maßnahmen anschließend auch umgesetzt werden sollen, wird sich im weiteren Verlauf der Erstellung des Luftreinhalteplanes zeigen. Diese Ausführungen sind äußerst dürftig. Es bringt uns nicht weiter, auf Zeit zu spielen, da die Probleme dadurch nicht kleiner werden. Die Arbeit an einem Luftreinhalteplan ist das eine, eigene Aktivitäten unabhängig davon das andere. Wir sollten die Lösung von Problemen nicht auf die lange Bank schieben, sondern jetzt damit beginnen. Es ist z.B. erforderlich, in der Verwaltung zunächst einmal eine ganze Menge Informationen zusammen zu tragen, wenn man sich mit einem betrieblichen Mobilitätsmanagement beschäftigen will. Wie kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Arbeitsplatz und nach Hause, welche Fahrten fallen innerhalb des Dienstes an usw…Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als das Thema anzugehen. Ein Eckpunkt ist sicherlich der Umzug zahlreicher Mitarbeiter vom Rathaus ins Kreishaus D. Dadurch wird die Raumbelegung innerhalb der Verwaltung völlig neu geplant. Hierbei sind Fragen der Mobilität zwingend zu berücksichtigen. Ein weiterer Eckpunkt sind die städtischen Finanzen. Allein diese zwingen uns, Abläufe zu prüfen! So wurde mir zum Beispiel erzählt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ämtern in Bezug auf die Nutzung von Kraftfahrzeugen deutlich verbesserungswürdig ist. Auch sind versch. Maßnahmen zu prüfen, die einen höheren Anteil Radverkehr auf dem Weg zum Dienst und innerhalb des Dienstes ermöglichen würden. Die Liste ließe sich fortsetzen. Auf den Antrag und die Ergänzungsunterlagen bei den Fraktionen wird verwiesen! Wir bitten Sie um Zustimmung zu unserem Antrag. Geben Sie der Verwaltung jetzt ein klares Zeichen, in welche Richtung es gehen soll. Mit freundlichen Grüßen Georg Schmitz |
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