Grafikelement: Rahmen für den Seitentitel
Ortsverband Düren 
Grafikelement: Rahmen für den Seitentitel
Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Navigation


Stichwortsuche
Newsletter

Diese Seite...



Rote Karte für die Dose (August 2010)

Rote Karte für die Getränkedose
Comeback des Umweltdinos aktiv bekämpfen!

„Welch ein Ärgernis, als ich diese Tage durch die Stadt ging“, so der Grünen – Stadtrat Georg Schmitz: "Die Dose ist zurück", so stand es ganz groß auf den Werbeplakaten.

Einge Verbrauchermärkte versuchen derzeit, die umweltdfeindliche Getränkedose wieder aufleben zu lassen. Die Dürener Grünen protestieren dagegen mit Briefen an die Märkte und wollen die Verbraucher zum Thema infomieren und sensibilisieren.

Die Grünen appellieren dazu, beim Getränkekauf auf Mehrwegflaschen aus Glas oder PET zu achten. Auch Getränkekartons und Beutel sind der Einwegflasche vorzuziehen. Die umweltschädlichen Einwegbehälter mit einem Pfandbetrag von 0,25 Euro sollten gemieden werden.
Besonders bedenklich ist, dass einige Discounter sogar die Blechdose wieder gelistet haben. Die Grünen fordern den Handel auf, diesem Beispiel nicht zu folgen.
„Dose und Plastikeinwegflasche muss die Rote Karte gezeigt werden. Es darf keine Rolle rückwärts bei umweltschädlichen Getränkeverpackungen geben,“ so Schmitz.

Der Marktanteil umweltfreundlicher Getränkeverpackungen ging trotz Dosenpfand in den letzten Jahren dramatisch zurück. Statt der gesetzlich angestrebten Quote von 80 Prozent werden nur noch 50 Prozent erreicht. Bei den alkoholfreien Getränken sind nur mehr 30 Prozent zu verzeichnen. Das Pfand allein kann diesen Trend offensichtlich nicht mehr umkehren.

Georg Schmitz: „Das Comeback der Dose muss im Keim erstickt werden. Dies geht nur, wenn die Politik sich klar zu Mehrweg bekennt. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur Stabilisierung der Mehrwegquote zu ergreifen. Insbesondere müssen Mehrwegpackungen endlich klarer gekennzeichnet werden, um die Täuschung der Verbraucher zu beenden. Häufig denken diese, dass sie automatisch Mehrweg kaufen, wenn sie Pfand bezahlen. Über weitere Maßnahmen wäre nachzudenken, denn mittlerweile wird bereits etwa die Hälfte aller Getränke in umweltschädliche Einwegplastikflaschen gefüllt und die Tendenz ist weiter steigend. Durch eine Umweltabgabe könnte der Anteil umweltfreundlicher Verpackungen wieder steigen."



News

Anfrage zum Rurradweg
Zustand muss sich bessern!
[ mehr.. ]

Brief an den Bürgermeister
zum Thema Luftreinhaltung
[ mehr.. ]