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Ortsverband Düren 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Die BI gegen Hähnchenmast

Die Grünen in Vettweiß und im Kreis Düren unterstützen die Bürgerbewegung gegen die Hähnchenmastanlage. Unten haben wir Flugblätter der BI eingefügt, die die Details der Planungen gerne erläutert. Weitere Infos finden Sie u.a. über den Link zu BI: www.bmuv.de

Pressemitteilung der Grünen Kreistagsfraktion Düren vom 08. Februar 2008: Grüne nehmen nicht an Hähnchenmast-Werbeveranstaltung im Kreishaus teil - Unterstützung für Demo der Bürgerinitiative

VETTWEISS/KREIS DÜREN. Die Grüne Kreistagsfraktion Düren wird nicht an der vom Investor der industriellen Hähnchenmastanlage Müddersheim eingeladenen Informationsveranstaltung im Kreishaus Düren am kommenden Montag teilnehmen. Eine entsprechende Absage (Anlage) haben die Grünen dem Investor bereits letzte Woche schriftlich angekündigt. Statt dessen werden die Grünen den Protest der Bürgerinitiative aus Müddersheim vor dem Kreishaus unterstützen.

Oliver Krischer, Fraktionsvorsitzender: "Es ist schon fragwürdig, wenn ein Privat-Unternehmer als Einlader zur einer Veranstaltung im Kreishaus auftritt, während er gleichzeitig vom Landrat des Kreises Düren eine öffentlich sehr umstrittene Genehmigung für eine industriellen Hähnchenmastanlage haben will. Keinesfalls hinzunehmen ist aber, dass zur dieser "Informationsveranstaltung" nur ein exklusiver Kreis von Kommunalpolitikern und Verwaltungsleuten Zutritt erhalten soll. Betroffene Anwohner und andere interessierte Bürger sollen von der Veranstaltung ganz bewusst ausgeschlossen werden.

Ich habe als Fraktionsvorsitzender der Grünen eine Einladung erhalten, in der steht, dass diese Einladung nur für mich gilt und sonst niemanden. Selbstverständlich sind Information und Dialog auch in dieser Frage notwendig, aber nicht hinter verschlossenen Türen mit handverlesenen Personen. Transparenz und Offenheit müssen für alle gelten. Deshalb werden Grüne an der Veranstaltung des Investors nicht teilnehmen, sondern den Protest gegen die geplante industrielle Hähnchenmastanlage auf dem Kreishausvorplatz unterstützen."

Dazu passend noch ein Text von Bärbel Höhn vom 8. Mai 2007: EU gestattet Tierquälerei in Reinkultur

Zu der europäischen Einigung zu Mindestbedingungen für die Aufzucht von Masthähnchen erklärt Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:
Der Beschluss ist ein Armutszeugnis für den Tierschutz in Europa. Die Haltungsbedingungen für Masthähnchen werden gegenüber den unzureichenden deutschen Standards weiter verschlechtert. Die Einigung erlaubt, bis zu 26 Tiere auf einem Quadratmeter zusammenzupferchen. Das ist Tierquälerei in Reinkultur. Es ist beschämend, dass dieser Affront gegen den Tierschutz unter einer deutschen EU-Präsidentschaft erfolgt. Nach der Wiedereinführung der Käfighaltung für Legehennen hat Minister Seehofer nun eine zweite brutale Verschlechterung des Tierschutzes zu verantworten.

Flugblatt Nr.6 der BI Vettweiß

Flugblatt Nr.7 der BI Vettweiß
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