RWE wirbt derzeit agressiv für seien "ProKlimaStrom". Die Grüne Bundestagsfraktion hat dazu ein paar Argumente zusammengetragen.
Mitte November überraschte der RWE-Konzern die Öffentlichkeit mit einem neuen Angebot: Kunden können unter dem wohlklingenden Namen "ProKlima Strom" einen speziellen Tarif ordern, der zu rund zwei Dritteln aus Atomstrom und einem Drittel aus Wasserkraftstrom besteht. Damit hat Deutschland seinen ersten Atom-Tarif. Auf die Stromerzeugung hat der Tarif keinerlei Auswirkungen. Weder erhöht sich damit der Atomkraft-Anteil noch der der Wasserkraft. Sämtliche Anlagen bestehen schon, teils seit Jahrzehnten und sind längst abgeschrieben. Deshalb verwundert es umso mehr, dass der Tarif mit über 23 Cent pro Kilowattstunde deutlich teurer ist als z.B. der durchschnittliche Preis für Ökostrom. Hier offenbart sich die wahre Absicht. Mit dem Atomtarif-Trick hat RWE einen Weg gefunden, die ohnehin gewinnträchtigen Alt-AKW noch weiter zu vergolden - und das sogar noch unter dem grünen Feigenblatt des Klimaschutz. Diese dreiste Abzocke kann man dem Konzern nicht durchgehen lassen. Wir haben deshalb im beiliegenden Dokument einige Argumente gegen den Tarif und die Geschäftspolitik von RWE zusammengetragen. Mehr Infos zu grüner Energie-, Atom- und Klimapolitik unter www.gruene-bundestag.de
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| | | Ausstellung zum Thema in Düren | | | |
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