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Ortsverband Düren 
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Autofasten 2010

2010 (Bild von Markus Wegner/Pixelio.de)
2010 (Bild von Markus Wegner/Pixelio.de) Zoom

Jede Woche gibt es eine Aktion im Großraum Aachen. Termine etc. unter www.dioezesanrat-aachen.de

Hier noch ein älterer Text aus dem Kreis Düren (im Dezember 2009):
Eine Aktion nimmt konkrete Formen an - das „Autofasten“ der Kirchen. Die Kontakte zu den aktionserfahrenen Nachbarn im Süden sind inzwischen fest etabliert. Derzeit werden mit unterschiedlichen Aktionspartnern im Raum zwischen Aachen und Krefeld, Kaldenkirchen und Düren Absprachen darüber getroffen, mit welchen Aktionsformen sie sich am Autofasten beteiligen werden. Die aktive Phase der Aktion „Autofasten“ ist für die Fastenzeit im Zeitraum 28. Februar bis 28. März 2010 terminiert.

Wir begrüßen dieses Projekt und möchten hier sehr gerne darauf hinweisen!

Hintergrund:
Wir Menschen sind dabei, unsere Erde zu einem riesigen Treibhaus zu machen. Mit den bekannten katastrophalen Konsequenzen für die ganze Schöpfung. Gott sei Dank sind viele dabei aufzuwachen, haben gemerkt, dass es nicht weitergehen kann mit immer mehr Konsum, immer mehr Verbrauch, immer mehr… Das ist gut so. Jede und jeder von uns kann versuchen, seinen persönlichen Lebensstil umweltbewusster zu gestalten. Eine mögliche Veränderung betrifft unsere Mobilität. Noch immer ist das Auto das wichtigste Beförderungsmittel hierzulande. Und das bei den riesigen Mengen Kohlendioxid, die durch den Autoverkehr erzeugt werden. Und bei dem großen Landverbrauch für immer mehr Straßen.
Warum AUTOFASTEN?
Vom Verkehr geht eine starke Gefährdung des Klimas aus, in erster Linie vom Pkw- und Lkw-Verkehr und dann auch vom besonders stark wachsenden Flugverkehr (geschätzte Zunahme bis 2020: 108 Prozent). Von 1990 bis 2004 stiegen die Emissionen aus dem Verkehr der Industriestaaten um 23,9 Prozent. Ein Auto fügt der Erdatmosphäre pro 100 Kilometer rund 14,7 Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid hinzu. Grund genug, nach Alternativen Ausschau zu halten. Denn die gibt es längst. Und sie sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern machen auch Spaß. Denn zu Fuß gehen oder die Benutzung von Bus, Bahn oder Fahrrad ermöglichen auch Begegnung und Kommunikation – jenseits des Rundum-Auto-Blechpanzers. Das jedenfalls ist die Erfahrung vieler Autofasterinnen und Autofaster aus den letzten Jahren.

Zoom
So geht’s: Sie sind eingeladen, in den vier Wochen der Aktionszeit (und natürlich darüber hinaus) möglichst auf’s Auto zu verzichten. Da gibt es viele Möglichkeiten. Vom zeitweisen Verzicht (etwa in der Freizeit) über die völlige Vermeidung von Autofahrten bis zur besseren Organisation der notwendigen Fahrten oder einem bewussten energiesparenden Fahrstil reicht die Palette. Um trotzdem mobil zu bleiben (oder vielleicht besser: mobil zu werden!), gibt’s ebenso viele Möglichkeiten, vom Öffentlichen Personen-Nahverkehr über Fahrgemeinschaften und Car-Sharing bis zum Fahrradfahren oder zu Fuß gehen. Nach den vier Wochen und entsprechenden Erfahrungen sind Sie sicher so fit, um entscheiden zu können, ob und in welchen Punkten Sie ihre Umgangsweise mit dem Auto verändern wollen und können. Weitere Infos dazu stehen u.a. hier:
www.autofasten.de
www.autofasten.at
www.autofasten-rhein-neckar.de
www.mufv.rlp.de

Starttermin: Vortragsabend am 26.03. in Jülich-Barmen! (Siehe "Termine")



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