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Ortsverband Düren 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Solarbranche vor Einschnitten (Febr.10)

Zur Ankündigung des Bundesumweltministeriums die EEG-Vergütungssätze für Solarstrom um 15 Prozent abzusenken - und dies bei Dachanlagen schon zum 1. April 2010 - erklärt Georg Schmitz vom Grünen Ortsverband Düren:

"Alle schönen Worte von Kanzlerin und Umweltminister von Klimaschutz und Energiewende sind Schall und Rauch, wenn es konkret wird. Mit dem Plan einer ‚Sonder-Absenkung‘ der Solarstrom-Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) um 15 Prozent wird die Solarbranche vor eine Herausforderung gestellt, die sie nicht bewältigen kann. Mit den im EEG ohnehin vorgesehenen Kürzungen müsste die Branche in nur 13 Monaten eine Reduzierung der Vergütung um über 30% verkraften.

Das ist deutlich zu viel und bedeutet für viele Handwerker, mittelständische Betriebe und auch große
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Solar- und Maschinenbau-Unternehmen das Aus ihrer wirtschaftlichen Basis. Dadurch wird Vertrauen zerstört, Planungssicherheit untergraben und tausende von Jobs werden gefährdet. Und das eigentliche Ziel, die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien zu beschleunigen und den Klimaschutz zu fördern, wird konterkariert

Kanzlerin Merkel hat in den letzten vier Jahren schon den Niedergang der Biokraftstoffbranche in Deutschland mit zu verantworten. Nun droht der Solarbranche das gleiche Schicksal, während zeitgleich von Union und FDP der Wiedereinstieg in die Atomkraft sehr zur Freude der Atomkonzerne RWE, e.on, EnBW und Vattenfall betrieben wird.

Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag werden im anstehenden parlamentarischen Verfahren alles daran setzen, damit dieser drohende Schaden von der Solarbranche abgewendet wird. Dies wurde uns vom Dürener Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer versichert. Er traf sich zu diesem Thema am 18.02. auch mit Herrn Göbel von Göbel Solar in Düren.
Herr Göbel baut gerade einen neuen Firmensitz in Dürens Automeile. Er hat große Sorgen, dass die geplanten Kürzungen der Branche stark schaden. Bis zum 31.05. sei die Solarwirtschaft zu 100% ausgelastet, danach müsse man mit einem starken Einbruch und ggf. sogar Entlassungen rechnen. (Bilder dazu anbei)
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Herr Göbel und Oliver Krischer
Herr Göbel und Oliver Krischer Zoom

Herr Göbel und Oliver Krischer vor versch. Öko- Haustechnik
Herr Göbel und Oliver Krischer vor versch. Öko- Haustechnik Zoom

Oliver Krischer im Lager
Oliver Krischer im Lager Zoom

Georg Schmitz
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