Europäische Mobilitätswoche
| In mehr als 1000 europäischen Städten hat am 22. September 2010 alles Vorfahrt, was keinen Auspuff hat, dafür aber Füße und Räder jeglicher Art. „In die Stadt – ohne mein Auto“ heißt die Devise. In Deutschland sind sehr viele Städte dabei, zahlreiche weitere Kommunen haben einzelne Aktionen und Öffentlichkeitskampagnen im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche vorbereitet. Die zehn Millionen Einwohner/-innen in den deutschen Teilnehmerstädten sind eingeladen, ihre Stadt zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus und Bahn, dem Kickboard, dem Dreirad, auf zwei Händen..... wieder zu entdecken oder überhaupt erst kennen zu lernen. Wir laden Sie herzlich zum Mitmachen ein! Kommen sie zwischen 10 und 16Uhr zur gesperrten Schenkelstraße in Düren. Folgende Aktionen sind geplant:
www.dueren.de/Termine Allgemeine Agendainfos! http://klimabuendnis.org Europäische Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2010 Clever unterwegs, besser leben – eine ganze Woche für nachhaltige Mobilität Gesundheit und Mobilität ist Schwerpunkt der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) 2010 mit "Clever unterwegs, besser leben" (Travel Smarter, Live Better) als Thema für 2010 – und das zu Recht: Der enorme Anstieg des motorisierten Verkehrs der letzten Jahre und Jahrzehnte, vor allem in unseren Städten, und die damit zusammenhängende Zunahme von Lärm, Luftschadstoffen sowie verstopften Straßen hinterlassen schwerwiegende Spuren bei der Bevölkerung. Besonders gefährdete Gruppen wie Kinder und ältere Personen leiden unter den schlimmsten Folgen. Verkehrsunfälle betreffen direkt Hunderttausende von EU Bürgern und führen zu tödlichen Verletzungen bei jährlich Zehntausenden. Indirekt hat der motorisierte Verkehr negative Auswirkungen auf unsere Atemwege sowie das Herz-Kreislauf-System und verursacht Stress, der erneut unsere Gesundheit gefährdet. Es gibt jedoch weitaus mehr Aspekte, die unsere Gesundheit beeinflussen. Wissenschaftliche Studien haben klar belegt, dass körperliche Betätigung ein Schlüssel für ein gesundes Leben bietet. Nichtsdestotrotz breitet sich Bewegungsmangel in Europa immer weiter aus. Die zunehmende Autonutzung sowie schlechtere Bedingungen für körperliche Aktivität werden als einer der Hauptursachen eines bewegungsarmen Lebensstils gesehen und stehen im starken Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit. Zu Fuß gehen oder Radfahren als nachhaltige Fortbewegungsarten können eine wichtige Rolle einnehmen, um tägliche Bewegung zu fördern – und dies ohne große Umstände und zu minimalen Kosten! Mit "Clever unterwegs, besser leben" sollen die teilnehmenden Kommunen der EMW aktive Fortbewegung in den Fordergrund stellen, um die Probleme von Bewegungsarmut, Übergewicht und Fettleibigkeit anzugehen und gleichzeitig das physische sowie mentale Wohlempfinden der Bürger zu verbessern. Des Weiteren sollen Gesundheit und nachhaltige Mobilität als Kombination unterstrichen werden, die die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden deutlich erhöht, Luftverschmutzung, Lärmbelästigung, Unfälle und verkehrsüberfüllte Straßen reduzieren helfen und somit mehr Frei- und Lebensraum den Einwohnern zurückbringen. Grußwort von EU-Umweltkommissar Janez Potonik zur EMW 2010: Zu viele Europäerinnen und Europäer nutzen ihr Auto für lange und – noch schlimmer – kurze Strecken. Dies gibt Anlass zur Sorge aus vielseitigen Gründen: Mehr Autofahrten führt zu mehr Unfällen auf den Straßen und zu einer höheren Luftverschmutzung. Darüber hinaus bedeutet eine zunehmende Autonutzung weniger körperliche Betätigung, eine Tatsache, die europaweit zu hohem Übergewicht und Fettleibigkeit beigetragen hat. Das Motto der Europäischen Mobilitätswoche 2010 "Clever unterwegs, besser leben" ist ein Weckruf für Kommunen, die Auswirkungen von verkehrspolitischen Maßnahmen auf das städtische Umfeld sowie die Lebensqualität mehr zu beachten und die Menschen überdies zu bewegen, clever und gesünder unterwegs zu sein.
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