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    Grüne Kreistagsfraktion Düren besuchte den Nationalpark Bayerischer Wald

    Natur Natur sein lassen

    Nach dieser Vorgabe können sich die Wälder mit ihren Mooren, Bergbächen und Seen im ältesten deutschen Nationalpark nach ihren ureigensten Gesetzen frei entwickeln. Davon konnte sich die Grüne Kreistagsfraktion aus Düren auf ihrer Dreitagesreise in den Nationalpark Bayerischer Wald überzeugen.
    "Das Werden und Vergehen des Waldes, den natürlichen Neubeginn nach Windbruch oder Borkenkäferbefall direkt mit zu erleben, das ist unglaublich faszinierend," sagt Oliver Krischer, der Fraktionsvorsitzende. "Das ist stellenweise ein richtiger Urwald, und als passionierter Vogelbeobachter bin ich begeistert davon, dass ich einige seltene Arten beobachten konnte."

    Zweck der Reise war für die Grünen nicht nur das persönliche Erleben des Waldes, sondern vor allem, sich im ältesten deutschen Nationalpark, den es schon über 30 Jahren gibt, über die Funktionsweise, die Infrastruktur und die touristischen Nutzungsmöglichkeiten zu informieren.

    Sie fuhren mit den Igel-Bussen, modernen erdgasbetriebenen Linienbussen, deren engverzahntes Liniennetz genau auf den Nationalpark zugeschnitten ist, zu den Erlebniswanderwegen, zum großzügigen Informationszentrum und zu Ausgangspunkten der markierten Wanderwege. Diese durchziehen den Park mit einem Netz von 300 km, dazu kommen 200 km Radwege.

    "Großartig, was die Bayern da geleistet haben, das ist nah am Optimum," zollt Oliver Krischer Respekt, "so sollte es auch im Nationalpark Eifel gemacht werden, besonders die Igel-Busse sind vorbildlich." Und auch die kompetente und freundliche Führung durch einen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, die vielen Infotafeln, die die naturräumlichen Besonderheiten erklären und die Erlebniswanderwege, wo man auf Holzplanken und Stegen durch besonders typische Bereiche gehen kann, beeindruckten die "Nordlichter".

    Gudrun Zentis, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende: "Nur eins gefiel uns nicht: In unserer Pension gab es kein Infomaterial über die Wandermöglichkeiten vor Ort, und die Küche hatte keine regionalen Produkte und Speisen auf der Karte. Das darf bei uns in der Eifel nicht passieren. Da sollten alle sich im eigenen Interesse bemühen, den neuen Nationalpark zu fördern und ihre Aktivitäten darauf abzustimmen."

    "Wir kommen wieder," waren sich die Dürener Grünen einig, "und das soll man bald auch zum Nationalpark Eifel sagen können."



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