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Illegale Deponie in Nideggen: Hönscheid zieht Strafanzeige gegen GRÜNE zurück Einen Rückzieher macht Nideggens Bürgermeister Hönscheid in Sachen illegaler Erd- und Bauschuttdeponie: Er hatte Strafanzeige gegen die beiden GRÜNEN Kreistagsabgeordneten Gudrun Zentis und Oliver Krischer wegen übler Nachrede und Verleumdung gestellt, weil die sein illegales Verhalten öffentlich kritisiert hatten. Nun hat Hönscheid seine Anzeige überraschend zurückgezogen, wie die Aachener Staatsanwaltschaft dem Anwalt der beiden GRÜNEN mitgeteilt hat. Hierzu erklären Gudrun Zentis und Oliver Krischer: "Die Anzeige gegen uns entbehrte von vorne herein jeder Grundlage. Mit seinem Rückzieher gesteht Hönscheid nun selbst ein, dass er mit dieser Aktion von seinem illegalen Treiben "Auf der Hürth" ablenken wollte. Er hat versucht, uns öffentlich als Straftäter hinzustellen. Es wäre nun das Mindeste, dass er sich glaubhaft bei uns entschuldigt." In der Sache selbst verlieren die GRÜNEN immer mehr den Glauben an die Rechtsstaatlichkeit der Kreisverwaltung: Trotz Ordnungsverfügung und Gerichtsentscheid werde dort fleißig weiter illegal abgekippt. Das Gelände entwickle sich außerdem zum Schrottplatz, und Landrat Spelthahn schaue nach wie vor zu. Für die Umsetzung der Ordnungsverfügung hat der Landrat nun schon zum x-ten Mal Fristverlängerung bis zum 30. Mai gewährt. Die beiden GRÜNEN: "Herr Spelthahn soll uns einmal erklären, wie Bauschutt, Asphaltreste und ein verschrotteter Bagger der geplanten landwirtschaftlichen Nutzung dienen sollen. Das Ganze entwickelt sich von der Provinzposse langsam zum Skandal!" |
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