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    Presseerklärung - 2.4.2001 -

    Lärm, Gestank und Giftmüll - der Mülldeal mit Trienekens wird Realität

    Die Bürgerinnen und Bürger in Gey und Straß sind genervt: Es stinkt, und der Lärm der Müllfahrzeuge nimmt selbst nachts kaum ab. Aus ganz NRW und aus dem Ausland kommen die Laster. Sie bringen in diesem Jahr fast 300.000 t Müll nach Horm, über die Hälfte wird unbehandelt in die Deponie gekippt. Und bis 2005 kann das so weiter gehen, das haben die Firma Trienekens und die CDU-Mehrheit im Kreis so ausgehandelt.

    Esther Jonas, die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Kreistagsfraktion, fordert: "Trienekens muss endlich die Auflagen der Betriebserlaubnis einhalten. Dafür muss auch der Landrat sorgen. Was zur Zeit in Horm passiert, ist unzumutbar. Soviel Gestank und Lärm sind unzulässig."

    "Das sind die Folgen der neuen Müllpolitik im Kreis," erläutert Oliver Krischer, Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion. "Kurzfristig wurden die Müllgebühren gesenkt, aber weil nun unkontrolliert Müll abgekippt wird, entsteht eine neue Altlast auf Kosten unserer Kinder und Enkel."
    Und wohin mangelnde Kontrolle führt, zeige der Störfall in der MVA Weisweiler. "Die MVA hat wenigstens Messfühler im Kamin, da merkt man ziemlich schnell, was los ist. In der Deponie kann man kaum feststellen, wann und wo Giftmüll abgelagert worden ist." Zugunsten privater Profitinteressen habe der Kreis auf seine Kontrollmöglichkeiten verzichtet. Oliver Krischer: "Das wird sich noch bitter rächen!"

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