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    Presseerklärung - 16.12.2002

    Grüne zum neuen RWE-Vorschlag: RWE wirft Nebelkerzen

    Gerade sind die Verträge zwischen der Stadt Aachen und den Kreisen Düren und Aachen zur Gründung des Zweckverbands Entsorgungsregion West unterschriftsreif, da legt RWE dem Kreis Düren ein Papier vor, wie man bei der Abfallentsorgung billiger davon kommen könnte.

    Die Grüne Kreistagsfraktion hat die RWE-Vorschläge geprüft und für unseriös befunden.
    Oliver Krischer, der Fraktionsvorsitzende: "RWE will eigentlich nur eins: Verhindern, dass der Kreis Düren die kommunale Hoheit über seinen Müll zurück gewinnt. RWE will die Kontrolle über den Müll behalten, um einen großen Teil als 'Sekundärbrennstoff' in seinen Kraftwerken mitzuverbrennen. Dadurch würden wesentlich mehr Schadstoffe auf uns herunter regnen als bei der Verbrennung in der Müllverbrennungsanlage."

    Dass es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt, dass dafür die Vorbehandlung in der Rotte in Horm auf Dauer festgeschrieben werden muss, dass damit die Vorgaben der Bezirksregierung missachtet werden, dass damit die Genehmigung der Deponie Horm in Frage gestellt wird, scheint RWE nicht zu kümmern.
    Und auch die günstigeren Preise werden nur vage in Aussicht gestellt - für ein halbes Jahr.

    Oliver Krischer: "RWE will die Beschlussfassung im Kreistag am 17.12. verhindern, dazu dient diese Nebelkerze, aber die Grüne Fraktion unterstützt die Gründung des Zweckverbandes und hofft, dass auch die anderen Fraktionen dafür stimmen."



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