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Krischer: "Früherer Start des Nationalparks ist Chance für den Kreis Düren!" Der Nationalpark Eifel, der sich vor allem auf Waldflächen des Landes und des Bundes zwischen Nideggen und Dedenborn erstrecken wird, nimmt immer konkretere Formen an: So richten die Forstverwaltungen Hürtgenwald und Schleiden die Bewirtschaftung "ihrer" Nationalparkflächen bereits ganz an den zukünftigen Erfordernissen des Parks aus. Die Beseitigung nicht heimischer Baumarten - vor allem der Fichte - und das Ermöglichen einer vom Menschen unbeeinflussten Waldentwicklung stehen dabei im Mittelpunkt. Oliver Krischer, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Dürener Kreistag: "De facto werden auf den Flächen des Kermeters und des Hetzinger Waldes schon heute wesentliche Kriterien eines Nationalparks umgesetzt. Warum den Park dann nicht auch möglichst bald offiziell aus der Taufe heben? Das würde für alle Beteiligten Planungssicherheit schaffen." Bisher, so Krischer, gebe es die Linie, dass die Nationalparkverordnung erst dann in Kraft treten solle, wenn die belgischen Streitkräfte den bisherigen Truppenübungsplatz Vogelsang endgültig und vollständig geräumt hätten. Das werde jedoch kaum vor 2005 sein. Warum die nicht vom Truppenübungsplatz betroffenen Teile des Nationalparks - mit Kermeter und Hetzinger Wald vor allem Flächen im Kreis Düren - so lange noch im Schwebezustand gehalten werden sollen, sei eigentlich unverständlich. "Der Nationalpark kommt, also sollte man Bürgern, Fremdenverkehrsbetrieben und Kommunen schnell sichere Planungsgrundlagen geben. Denn abgesehen von den Fragen der Konversion des Truppenübungsplatzes und der Burg Vogelsang, die den Kreis Düren aber nur am Rande betreffen, gibt es zwischen den Beteiligten eigentlich keine offenen Grundsatzfragen oder fundamentalen Meinungsverschiedenheiten. Ich sehe deshalb keine unüberwindlichen Hindernisse, dem Nationalpark schon am 01.01.2004 Rechtskraft zu verleihen," ist der GRÜNE-Fraktionsvorsitzende überzeugt. Das sollte vor allem im Interesse des Kreises Düren sein, denn bisher werde in Sachen Nationalpark überörtlich hauptsächlich die Stadt Schleiden und der Kreis Euskirchen wahrgenommen. Das könne sich schnell ändern, wenn der Park auf den Flächen außerhalb des Truppenübungsplatzes schon läuft: Dann nämlich sei Heimbach der zentrale Nationalparkort. Krischer: "Heimbach und Nideggen könnten von einem Startvorteil von mindestens einem Jahr deutlich profitieren. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Landesregierung dem Wunsch des Kreises Düren und der Städte Heimbach und Nideggen nach einem frühren Start des Nationalparks Eifel verschließen würde." Mehr Informationen zum Nationalpark Eifel finden Sie hier. |
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