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16.7.2002 Zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Sophienhöhe hatten die Grünen nach Hambach eingeladen, und viele Bürgerinnen und Bürger waren gekommen. Anlass war die Absicht von Rheinbraun, die Sophienhöhe an einen privaten Investor zu verkaufen. Unter der fachkundigen Leitung von Hans Stenzel, dem Bildungsreferenten des Kirchenkreises Jülich, diskutierten die Fachleute auf dem Podium und die Bürgerinnen und Bürger im gut gefüllten Saal der Gaststätte Müller-Maintz die verschiedenen Aspekte dieser Problematik. Norbert Zimmermann, ein engagierter Bürger aus Rödingen, schilderte, wie sehr er sich an diesen Hügel gewöhnt hat, sei es für einen Spaziergang nach Feierabend oder eine Radtour über das 70 km lange Wegenetz. Er lobte das Renaturierungskonzept und forderte, dass es weiter beibehalten werden müsse. Forstdirektor Robert Jansen erläuterte, welche Konsequenzen es für die Anwohner hätte, wenn der Wald aus dem Bergrecht entlassen wird und zu einem privaten Besitzer wechselt: Dann könnte der neue Besitzer den Wald nach anderen Konzepten gestalten und neue Nutzungsmöglichkeiten einführen. Die Erholungsfunktion könnte darunter leiden, weil private Eigentümer weit weniger an die Sozialpflichtigkeit gebunden sind. Mark vom Hofe, Vertreter der Naturschutzverbände, forderte die Politik auf, die Sophienhöhe unter Schutz zu stellen und Verschlechterungen für die Natur zu verhindern. Er warf die Frage auf, ob nicht die anliegenden Kommunen, der Kreis oder das Land Eigentümer werden könnten. Dazu nahm Martin Schulz, der Jülicher
Beigeordnete, Stellung. Der Jülicher Rat hatte sich schon mit dieser
Idee beschäftigt, aber wegen fehlender Mittel für den Kauf und die
Unterhaltung passen müssen. Andererseits aber könne der Rat durchaus
bestimmen, welche Nutzungen er zulasse oder ablehne, das hänge von der
politischen Mehrheit ab. Das Der Vorsitzende der grünen Kreistagsfraktion, Oliver Krischer,
berichtete, dass auf Antrag der Grünen der Landrat und die Kreisverwaltung
derzeit prüfen, welche Möglichkeiten Auch auf Landesebene ist die Sophienhöhe ein Thema, erklärte Sybille Haußmann, die Landtagsabgeordnete aus Düren. Sie habe bereits mit Ministerin Höhn mögliche Optionen erörtert, aber auch im Landeshaushalt seien die Mittel knapp, sie werde aber am Ball bleiben. Allseits wurde bedauert, dass Rheinbraun es kurzfristig abgelehnt
hatte, einen Firmensprecher zu entsenden. Daher teilte Oliver Krischer aus
seinem Telefonat mit dem Rheinbraun-Pressesprecher mit, dass der Kaufvertrag
noch nicht unterschrieben sei und dass die Verhandlungen zur Zeit ins
Stocken geraten seien. Zum Schluss stellte Hans
Stenzel die überregionale Bedeutung der Sophienhöhe heraus und die Tatsache,
dass ihre Zukunft in vielen Bezügen eine Rolle spielt, so im Rahmen
der Euregionale 2008 oder des Bördelandschaftsparks. Das Schlusswort hatte der Kreisverbandssprecher Cato Hilfert: "Die SPD redet mit Rheinbraun, die Grünen mit den Bürgerinnen und Bürgern."
Dazu der Brief an Rheinbraun vom 20.7.2002: Einladung zum Dialog über die Sophienhöhe
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