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GRÜNE: Die Bedürfnisse der Fahrgäste müssen im Mittelpunkt stehen! Zu der Entscheidung, ob die Dürener Kreisbahn mit Taeter oder dem APV in einer Busgesellschaft kooperiert, erklärt Oliver Krischer, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Kreistag: Inzwischen sind sich alle Fraktionen des Kreistags darin einig, dass der Busverkehr der Dürener Kreisbahn langfristig nur eine Überlebenschance haben wird, wenn er zusammen mit einem privatem Partner betrieben wird. Aktuell geht es deshalb im Kreis Düren um die Frage: Taeter, mit dem französischen Konzern Vivendi im Hintergrund, oder APV, ein Zusammenschluss von fünf örtlichen Busunternehmen und der DB-Tochter BVR. Für Bündnis 90/DIE GRÜNEN steht bei dieser Entscheidung eine Interessengruppe absolut im Vordergrund - und das sind die Fahrgäste. Welcher Partner kann die beste Qualität, den größten Service, die maximale Flexibilität gewährleisten? Wer hat die moderneren Busse, die besser ausgebildeten Fahrer/innen? Kurzum: Wer kann am ehesten dazu beitragen, dass der bisher bei weitem nicht optimale Busverkehr im Kreis Düren verbessert werden kann? Wir GRÜNE haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und sind zu der Auffassung gelangt, dass die Fahrgäste bei einer Verbindung mit Taeter ungleich mehr profitieren werden. Das, was der APV unter Einschluss der ja nicht gerade für ihre Flexibilität und Zuverlässigkeit bekannten DB AG für die Kundinnen und Kunden des ÖPNV im Kreis Düren zu bieten hat, ist nicht konkurrenzfähig. Schon bisher als Subunternehmer der DKB haben manche Unternehmen des APV nicht gerade durch Qualität und Service bestochen. Es reicht unserer Meinung nach nicht aus, das Hohelied des Mittelstandes zu singen, mit dem Ziel, über politischen Druck eine für die Kundinnen und Kunden des ÖPNV fragwürdige Entscheidung herbeizuführen. Für Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist die Liberalisierung des öffentlichen Busverkehrs eine große Chance, um auf neuen Wegen einen sehr viel besseren ÖPNV im Kreis Düren zu erreichen. Viele Potenziale, die in alten, verkrusteten Strukturen nicht finanzierbar waren, können vielleicht nun erschlossen werden, auch wenn wir uns der möglichen Risiken bewusst sind. Eines steht jedoch schon heute fest: Die Zukunft des ÖPNV sieht mit Sicherheit düster aus, wenn sie bei der CDU ausschließlich unter Einsparungsgesichtspunkten und bei der SPD als probates Kampffeld für scheinbare Mittelstandsinteressen gesehen wird. |
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