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Kreisverband Düren 
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Kläranlagen im Kreis Düren

April 05: Hervorragende Qualität der Kläranlagen im Kreis Düren

Die Kläranlagen des Wasserverbandes Eifel-Rur im Kreis Düren haben eine hervorragende Reinigungsleistung. Zu diesem Fazit kommt der aktuelle Bericht "Entwicklung und Stand der Abwasserbeseitigung" des NRW-Umweltministeriums, der einen Überblick über alle öffentlichen Kläranlagen in unserem Bundesland gibt.

Sybille Haußmann, GRÜNE Landtagsabgeordnete aus Düren: "Es ist sehr erfreulich, dass die Abwasserbeseitung in der Region ein hohes Niveau erreicht hat und sich das auch bei Wasserqualität in den Flüssen und Bächen bermerkbar macht. Die großen Investitionen der vergangenen Jahre in Kläranlagen haben sich gelohnt. Völlig verdreckte Fließgewässer gehören bei uns der Vergangeheit an."

Trotzdem, so Haußmann weiter, gebe es keinen Grund nun die Hände in den Schoß zu legen: Denn der Bericht zeige auch, viele Schadstoffe, die von Kläranlagen nur unzureichend zurückgehalten werden können, fänden sich immer noch in unseren Flüssen. So überschreite der Gehalt an den Schwermetallen Blei und Zink im Wasser der Rur nach wie vor die Vorgaben der Europäischen Union.

Haußmann: "Außerdem ist die Nitratbelastung des Grundwassers im Kreis Düren zum Teil immer noch viel zu hoch, wie auch jüngste Messungen des "Vereins zum Schutz des Rheins" belegen. Das belastet indirekt die Fließgewässer und könnte zur Gefahr für die Trinkwasserversorgung werden. Hier muss noch eine Menge getan werden."

Der knapp 600 Seiten starke Bericht "Entwicklung und Stand der Abwasserbeseitigung in NRW" ist beim NRW-Umweltministerium in Düsseldorf erhältlich

www.munlv.nrw.de.



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